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[76] – Bürokratie und Fachkräftemangel in der Arztpraxis

Bürokratie und Fachkräftemangel in der Arztpraxis – Hier sind die Lösungen!

Lesezeit ca. 5:30 Min.

Digitalisierung, Fachkräftemangel, Bürokratie: drei Schlagworte, die fast jeder niedergelassene Arzt und jede MFA täglich am eigenen Leib erlebt. Doch wie können wir diese Herausforderungen konkret lösen? Und welche der vielversprechenden digitalen Tools bringen tatsächlich messbare Entlastung im Praxisalltag?

In seiner Keynote auf der DMEA 2025 machte Gesundheitsminister Prof. Karl Lauterbach jüngst deutlich: Die Digitalisierung ist die Lösung für die Probleme des Gesundheitswesens. Grundsätzlich mag das stimmen, aber wie sieht die Realität in den Arztpraxen aus? Für welche Probleme gibt es denn heute überhaupt schon funktionierende digitale Lösungen?

Die Theorie ist oft schnell erzählt. Die Praxis jedoch zeigt: Viele digitale Lösungen funktionieren nicht mit der bestehenden Infrastruktur in deutschen Praxen. Sie benötigen Integration, Anpassung und Schulung – und genau daran scheitert es häufig.

Wenn Dich aber interessiert, mit welchen digitalen Tools Du Dir heute bereits die tägliche Arbeit in Deiner Praxis einfacher machen kannst und wo Du für Dich bzw. Dein Praxisteam echte Zeiteinsparungen realisieren kannst, dann ist dieser Blogbeitrag genau richtig für Dich!

440 Stunden verschenkte Zeit in Deiner Praxis pro Jahr und Behandler

Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Zwischen Dokumentation und Arztbrief-Erstellung gehen je nach Fachrichtung zwei bis drei Stunden pro Tag und Behandler verloren – das entspricht mehr als 440 Stunden pro Jahr. Bei einem durchschnittlichen Honorarstundensatz von 320 € bedeutet das, bis zu 140.000 € potenzieller Mehreinnahmen, die schlichtweg am Schreibtisch verpuffen.

Die Lösung? Intelligente Sprachverarbeitung. Wer jetzt an veraltete Spracherkennungssoftware denkt, die mehr Ärger als Nutzen bringt, darf sich freuen: Moderne KI-gestützte Tools revolutionieren gerade die medizinische Dokumentation.

Ein Beispiel ist die App „Noa“, die Arzt-Patienten-Gespräche mithört und anschließend automatisch eine strukturierte, medizinisch korrekte Dokumentation erstellt. Auch wenn der Name zu Deutsch „die Wankende“ bedeutet, ist die Technologie alles andere als wackelig.

Noch spannender für Arztbrief gequälte Fachärzte ist eine KI-Anwendung der Uniklinik Hamburg, die nicht nur dokumentiert, sondern auch direkt den Arztbrief erstellt – trainiert auf sieben Millionen realen Datensätzen.

Das ist kein nettes Gimmick, das ist eine Revolution.

Wenn Du Dich für eine Version dieser Anwendung für die ambulante Medizin interessierst, sende uns einfach eine kurze E-Mail mit dem Betreff „Arztbrief-Lösung“ – wir halten Dich auf dem Laufenden

Und was ist mit den Zeitfressern im Team?

Auch für Deine MFAs gibt es digitale Helfer – aber nicht jeder hält, was er verspricht.

Online-Terminvereinbarungen sind Standard. „Online-Rezeptionen“ hingegen verlagern Arbeit oft nur von jetzt auf später. Echte Entlastung bringt nur, was automatisiert, nicht nur digitalisiert.

Ein gutes Beispiel dafür ist ein KI-basierter Assistent für dein Praxistelefon, der:

  • Arbeitsunterbrechungen durch klingelnde Telefone eliminiert,
  • Termine direkt per Sprache und trainierter KI vergibt,
  • Notfälle erkennt und an die richtige Stelle weiterleitet – sogar außerhalb der Sprechzeiten.

In Folge 14 des Blogs habe ich bereits ausführlich über die Funktion des Telefons in der Arztpraxis berichtet. Auch wenn es seitdem einige technische Innovationen gab, lohnt es sich trotzdem bei Interesse, den Beitrag nochmal zu lesen.

Der Haken an der ganzen Sache? Integration und Einrichtung

So gut die Technik auch sein mag – sie funktioniert nur dann gut, wenn sie gut eingerichtet wird und die Infrastruktur in Deiner Praxis den Anforderungen entspricht. Und genau hier scheitert es oft.

Ein Telefonassistent z.B. benötigt einen intelligenten Entscheidungsbaum. Der Anbieter kennt Deine Abläufe aber nicht und Du hast oft weder die Zeit noch die Lust, diesen selbst zu entwickeln.

Unser Tipp: Hole Dir professionelle Unterstützung. Unsere Datenbank, mit der wir klare Aussagen über den Nutzen und die Kompatibilität aller relevanten digitalen Tools machen können und unser Digitalisierungsexperte Alex helfen Dir nicht nur bei der Auswahl der richtigen Tools, sondern auch bei der optimalen Einrichtung. Melde dich einfach bei uns und wir helfen Dir mit entsprechenden Informationen weiter. Denn, wenn Du vermeiden willst, dass neue Tools nur wie ein besserer Anrufbeantworter funktionieren, brauchst Du eine klare Strategie und praktische Unterstützung bei der Umsetzung. 

Fazit: Technik ist nur dann hilfreich, wenn sie richtig eingesetzt wird

Der Frust vieler Praxen mit digitalen Tools ist verständlich, doch oft liegt das Problem nicht in der Technik, sondern in mangelnder Zeit und Lust von Dir und Deinem Praxisteam.  Deshalb unser Appell: Bevor Du neue Tools anschaffst, sprich mit uns. Wir verfügen über ein umfassendes Know-How über Nutzungs- und Kompatibilitätsdaten zu fast allen gängigen digitalen Anwendungen und wir helfen Dir, das Beste aus Deiner Praxis mit passenden digitalen Tools herauszuholen.

Sende mir eine Mail an w.apel@medikom.org und in einem kostenlosen Erstgespräch klären wir, welche Tools zu Deiner Praxis passen und wie Du diese sinnvoll einführst.

Dein Wolfgang Apel 

P.S.: Wenn Dir dieser Beitrag gefallen hat, teile ihn gern mit Kollegen, die ebenfalls ihre Praxis auf Effizienz trimmen wollen. Denn: Mehr Effizienz heißt nicht nur mehr Wirtschaftlichkeit, sondern auch mehr Zeit für das Wesentliche.